Sonntag, 29. Januar 2017

Blusen-Sewalong 2. Teil: Bruyere

Ups, das ging schnell: heute ist schon der 2. Teil des Blusen-Sewalongs bei Elle Puls. Zum Glück habe ich schon einiges vorzuweisen. Eigentlich geht es ja auch schnell, so ein Blüschen zu nähen, wenn, ja wenn nicht die vielen Einzelheiten wären, die dann doch Zeit kosten...
Zur Erinnnerung: ich nähe Bruyere von Deer and Doe, ein klassischer Blusenschnitt mit Taillenband, so daß er dann doch nicht mehr so ganz klassisch ist.
Ich habe mit Deer and Doe Schnitten bisher nur gute Erfahrungen gemacht, und so habe ich auch diesen Schnitt ohne große Änderungen zugeschnitten. Ich habe die Größe 40 gewählt, an der Taille Größe 42. Ich hatte den Schnitt mit meinem Grundschnitt verglichen und war ganz zufrieden  so.
Der Schnitt hat eine gute Anleitung, und es gibt auch einen Sewalong, auf dem Einzelheiten noch mal erklärt werden. Dieser Sewalong ist leider auf französisch- ich habe ihn voller Andacht studiert und die Bilder betrachtet. Viel verstanden vom Text habe ich allerdings nicht, denn ich kann zwar ein großes Latinum vorweisen, meine Französischkenntnisse sind dafür nur sehr , sehr rudimentär...nun ja, man kann nicht alles können.
Verstanden habe ich immerhin, daß französischen Nähte dort wohl als "anglaise" bezeichnet werden, das fand ich schon lustig.
Französische Nähte hatte ich schon bei einer anderen Bluse probiert und war damals nicht so ganz überzeugt, daß das wirklich so viel toller sein sollte als normal Nähte. Ich finde die Nahtversäuberung meiner Overlock ausgesprochen schön, und der Wulst der französischen Naht überzeugte mich damals nicht.

Bei diesem Projekt ist das anders. Vor allem das Taillenband sieht natürlich von innen so besser aus und ist deutlich stabiler als mit normalen Nähten. Und mein Stoff, ein Double Gauze von Robert Kaufmann, neigt so sehr zum Ausfransen, daß ich die Nähte lieber alle französisch mache, auch wenn die Nahtkreuzungen dadurch recht dick werden.
Elle Puls zeigt uns heute ein schönes Tutorial für eine verstürzte Passe. Meine Bluse hat zwar auch eine Passe, die aber anders verarbeitet wird. Die Passe wird doppelt zugeschnitten und das doppelte Teil mit dem Vorderteil-Beleg zunächst an der Schulter zusammengenäht.
Die Unterkanten werden mit einfachen Nähten versäubert. Dieses Teil wird dann am Halsausschitt mit dem Kragen festgenäht und die Unterkante der Passe von rechts abgesteppt. Sicher keine so ganz saubere Angelegenheit wie die Technik, die Elle Puls vorstellt, aber dafür etwas einfacher.
Die ersten Anproben verliefen jetzt ganz zufriedenstellend, so daß ich mich auf die weiteren Arbeitsschritte freue.
Die Ärmel werde ich mit normalen Nähten einsetzen, also nicht französisch, so steht es auch in der Anleitung. In diesem Fall ist sicher der Grund, daß bei der Ärmelansatznaht ja auch Passe und Vorderteilbeleg mitgefaßt werden, das würde dann sicher zu dick als französische Naht.
Gibt es noch andere Gründe, macht man generell bei Blusen die Ärmelansatznähte lieber als normale Nähte? Da bin ich gespannt auf die Erfahrungen der anderen Blusennäherinnen!

Mittwoch, 25. Januar 2017

Upcycling: Herrenjeans wird Damenrock

Upcycling von Kleidung, also das Erschaffen von neuen Kleidungsstücken aus getragenen alten, finde ich ein faszinierendes Thema- zumindest theoretisch. Ich bemühe mich ja auch sonst um einen nachhaltigen Lebensstil, ich trenne meinen Abfall, kaufe regional ein, benütze das Fahrrad statt Auto, und was man sonst noch so tut als gut erzogener Bildungsbürger.

Und so leuchtet mir auch der Upcycling-Gedanke ein. Was kann resourcenschonender  beim Nähen sein, als einen schon mal verwendeten Stoff einzusetzen? In den einschlägigen Fernsehsendungen, sei es im BBC oder auch im deutschen Privatfernsehen gab es regemäßig Upcycling -Aufgaben, bei denen teilweise sehr schöne Dinge entstanden. Ich habe das immer sehr bewundert, hätte mir  aber nie zugetraut, diese Phantasie selbst aufzubringen.
 Als ich aber vor kurzem eine Jeans meines Mannes in der Hand hielt, die ich ausrangieren wollte, fiel mir das Upcycling-Thema wieder ein. Es handelte sich um eine schwarze Markenjeans, gern getragen und eigentlich auch noch in Ordnung, bis auf einen Riss an der Innenseite der Oberschenkel, der durch das Fahrradfahren entstanden war. Mein Mann ist passionierter Radfahrer, und diese Belastungen machen alle Hosen nur eine begrenzte Zeit mit.

Diese Hose war aber sonst noch in Ordnung, und vor allem der Jeansstoff genau richtig in seinem Abnutzungsgrad, daß ich beschloss, ihn in irgendeiner Form weiter zu verwenden. Spontan dachte ich an einen kurzen Jeansrock für mich, zumal ein schwarzer Jeansrock noch fehlte in meinem Kleiderschrank.

Im ersten Schritt habe ich die Naht in der hinteren Mitte und die inneren Beinnähte aufgetrennt, hier war auch der Einriss im Stoff. Das Auftrennen der Kappnähte war überraschend einfach. Nach meinem Eindruck sind die von mir genähten Nähte stabiler als die der Industrie, und das bei einem namhaften Hersteller...Die Absteppungen am Bund waren offensichtlich mit einer Cover gemacht und dadurch natürlich hervorragend aufzutrennen.
Nachdem das gute Stück dann so schön flach ausgebreitet war, habe ich die Zwischenbeinteile abgeschnitten- ich wollte ja einen Rock und keine Hose. Dabei habe ich goßzügig auch den Riss im Stoff mit ausgeschnitten.
Der Bund war mir nur einige cm zu weit, diese Änderung konnte ich über die hintere Mittelnaht problemlos vornehmen. Um dann auf die notwendige Weite im Hüftbereich zu kommen, habe ich dreieckige Keile in die vordere und hintere Mitte eingesetzt.
Diese Dreiecke hatte ich aus den abgeschnittenen Hosenbeinen zugeschnitten, eingenäht und nochmals abgesteppt. Der Rock hat so eine leichte A-Form und ausreichende Beinweite, um sich gut darin zu bewegen.


Die Paßformmängel des Rockes sind natürlich eindeutig: die hintere Passe geht zu weit am Rücken hoch, und die Gesäßtaschen sind viel zu groß für mich. Das Abtrennen der Taschen hatte ich überlegt, aber das wäre nicht spurlos gewesen, da der Stoff unter der Tasche dunkler ist. Die Passe würde ich beim nächsten Rock verkürzen, wenn ich nochmal dieses Upcycling mache.
Meine Änderungen waren relativ einfach, denn die arbeitsintensiven Teile, also Reißverschluss und Taschen, habe ich einfach vom Original übernommen. Das ging in diesem Fall  gut, da der Bauchumfang meines sehr schlanken Mannes nur um wenige cm von meinem differiert. Bei größeren Unterschieden müßte man wahrscheinlich die Weitenänderung über die Seitennähte vornehmen, das wird dann schon mühsamer.
Und eine eigene Hose in einen Rock zu verwandeln, ist vermutlich noch einfacher, denn dann kann ja der Bund komplett erhalten bleiben. Es müßten nur die Zwischenbeinteile herausgeschnitten werden und dafür Keile, oder vielleicht Godets? für die Weite eingesetzt werden. In Gedanken sehe ich schon etliche neue Röcke entstehen...
Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis  dieses Upcyclings recht zufrieden. Der Rock ist bequem und absolut freizeittauglich, wenn er mit dem entsprechenden Schuhwerk kombiniert wird. Haute Couture ist das allerdings nicht, das gebe ich schon zu- aber das war auf unserer Winterwanderung auch nicht so gefragt...

Das Shirt haben sicher alle schon erkannt: Solid and Striped aus der Winter-Ottobre 2015, ein mit Recht gern und viel genähter Schnitt in der Nähbloggerszene. Ein Shirt mit einer besonderen Form von Raglanärmeln, nämlich Sattelärmel, die sehr gut sitzen und nicht ganz so sportlich daher kommen wie normale Raglanärmel.
Ich habe hier einen Doublefacejersey aus dem lokalen Stoffgeschäft vernäht. Für die Ärmel habe ich die weiße Spitzenseite als rechte Seite verwendet, bei Rücken- und Vorderteil dann die einfarbige Rückseite. Eigentlich ein schönes Shirt, das ich aber mangels Kombipartner bisher nur selten getragen habe. Schön, daß mein neuer Rock diese Lücke schliesst!

Jetzt bin ich aber doch gespannt, was die anderen Damen  auf dem Memademittwoch heute zeigen. Vielleicht auch etwas altes aufgearbeitetes, oder nur Neues? Dodo begrüßt uns in einer traumhaften Kombination aus Waxprintrock und selbsgestricktem Jäckchen- so schön!

Sonntag, 22. Januar 2017

Blusen-Sewalong


ein Blusen-Sewalong- wie schön, ja gerne! Schon so lange wollte ich eine Bluse nähen- ach was sage ich , nicht nur eine, sondern zwei oder drei...
Aber man kommt ja zu nichts. Entweder ist grade Weihnachtskleid- oder Mantel-Sewalong, oder keine Nähzeit, und dann die vielen Jersey- und Sweatstoffe im Stofflager, die so raschen Näherfolg versprechen- da blieben die Blusenpläne immer im Hintergrund.
Das wird jetzt in den nächsten Wochen alles anders, denn nun beginnt der Blusen-Sewalong bei Elle Puls!
Meine Pläne: Bruyere von Deer and Doe steht ganz oben auf der Liste, und das will ich jetzt in Angriff nehmen. Das ist eine richtige Bluse, mit Kragen, Manschetten und Knopfleiste, und das reizt mich sehr.
Stoffe sind genug im Lager, und in der engeren Wahl zwei Double Gauze:
Der Linke ist ein Biostoff von Cloud9, der rechte ein Chambray-Double Gauze von Robert Kaufmann. Auch wenn meine Katze sich spontan für den petrolfarbigen Stoff entschieden hat, tendiere ich mehr zu dem grauen mit dem Punkten.

Jetzt gehe ich etwas schmökern,welche anderen schönen Blusenschnitte so genäht werden sollen- oder nein, besser nicht, sonst entscheide ich mich vielleicht noch mal um...

Mittwoch, 18. Januar 2017

Sukie von Lillestoff

Neue Schnitte für Sweatshirts und Pullis erscheinen ständig auf dem Schnittmustermarkt. Nur wenige sind wirklich neu und interessant, und zu denen gehört meiner Meinung nach dieser Schnitt Sukie, den die Stofffirma Lillestoff veröffentlicht hat.
Sukie hat eine Mischung aus Raglan- und Fledermausärmeln, der Pulli ist gut taillenlang. Durch die körperbetonte Form im Taillenbereich wirkt der Schnitt aber durchaus nicht unförmig. Der Originalschnitt hat etwa ellbogenlange Ärmel, die ich hier mit einem langen Bündchen verlängert habe.
Besonders hübsch finde ich ja die Rückansicht. Hier sind die Raglan/Fledermausärmel weit ins Rückenteil hinein geschnitten, das macht eine schmale Silhouette.
Der Stoff ist  ein Baumwolljaquard von Albstoffe, diesmal ein Design von Hamburger Liebe. Netterweise passte der Bündchenstoff vom Stoffbüro genau dazu. So ein weicher Stoff, und dann der voluminöse Rollkragen-es fällt mir immer schwer, diesen Pulli abends auszuziehen...
Man erhät das Schnittmuster nur als Papiermuster auf einem schönen festen Papier. Der Schnitt ist nicht überlappend gedruckt, so daß man direkt ausschneiden kann, wenn man bequem wie ich ist. Alle anderen pausen ihren Schnitt wie gehabt ab.
Kleine Nörgelei am Rande: bei diesem Schnitt ist der Ärmeleinsatzpunkt am Vorderteil mit zwei Strichen markiert und der am Rückteil mit einem Strich. Die meisten Schnittmusterersteller machen das anders rum. Vermutlich sind das verschiedene Schulen? Mir hat das jedenfalls etliche Schrecksekunden beim Zusammennähen bereitet...na ja, war vielleicht nicht schlimm bei diesem sonst so simplen Nähprojekt...
Und da das ganze so schön war und ich noch einen Baumwolljaquard auf dem aktuellen Stapel der zu vernähenden Stoffe hatte, das ganze nochmal als Kleid:
Der Stoff ist dem anderen sehr ähnlich. Spätestens jetzt kennt jeder, der es bisher noch nicht gemerkt hat, meine Farbvorliebe für bordeaux, zumindest im Winter. Im Sommer kann ich mit der Farbe nicht so viel anfangen, aber mit den ersten kühlen Tagen zerre ich alle dunkelroten Kleidungsstücke aus ihren Lagern und trage sie dann gerne bis zum Frühling.
Also wieder ein Baumwolljaquard von Albstoffe, Biostoff nach GOTS zertifiziert, bezogen über das Stoffbüro (den Stoff gibt es in diesen Farben nicht mehr). Für Kragen und Bündchen habe ich die linke Seite des Stoffes verwendet.
Die Raglannähte habe ich wieder mit dem Kettstich der Cover farblich abgesteppt.
Rockteil und Ärmel habe ich verlängert, um auf die Kleiderform zu kommen.
Mit diesem Kuschelkleid komme ich jetzt hoffentlich noch gut durch die letzten Wochen des Winters!
Und welche Kuschelteile tragen die anderen Frauen auf dem Memademittwoch heute? Das kann man hier sehen!

verlinkt: MMM, ichnähbio


Mittwoch, 11. Januar 2017

Lieblingsstück 2016- Frau Fannie


Mein erster Post 2017. Ein neues Jahr, erster Memademittwoch- natürlich der ideale Anlaß für eine Bilanz des letzten Jahres, meine Nähergebnisse und Fortschritte. Das sollte dann nahtlos überleiten zu meinem Lieblingsstück 2016, denn das ist heute ja das vorgegebene Thema des MMM.
Allerdings-das Jahr ist nun schon etliche Tage alt, und ich habe in den letzten Tagen Jahresrückblicke aller Couleur reichlich gelesen, sei es politisch, persönlich oder nähtechnisch.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich grade gar keine Lust, dieses Thema nochmals aufzugreifen.  Generell habe ich auch immer meine Probleme mit Feierlichkeiten, die mir ein Kalendertag vorschreiben will. Gut, die Jahreszahl hat sich geändert, aber wir sind doch alle immer noch die gleichen Menschen, die Welt ist leider nicht anders geworden und auch mein Nähverhalten macht natürlich keine Quantensprünge nur durch die Veränderung der Jahreszahl. Andererseits freue ich mich sehr darüber, daß  2017 bewährte Traditionen fortgeführt werden und ich regelmäßig Mittwochs meine Nähergebnissen zeigen darf!

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten MMM im Juli 2016, an dem ich ein Seamwork-Top zeigte. Mein Blog war noch ganz neu, und mit etwas Herzklopfen setzte ich meinen Link zum MMM. Irgendwo hatte ich doch befürchtet, daß dieser Link nach spätestens zwei Stunden wieder gelöscht werden würde, vielleicht noch in Kombination mit einer freundlich-herablassenden E-mail, ich möge doch bitte erst mal richtig nähen lernen, bevor ich mich in diesem illustren Kreise bewege...
Natürlich war es nicht so, ich wurde freundlich aufgenommen und erhielt gleich so reizende Kommentare, daß mir das Bloggen in den nächsten Wochen zunehmend leichter fiel.
Ich durfte an zwei inspirienden Sewalongs teilnehmen. Besonders gut hat mir ja den Wintermantel-Sewalong gefallen, bei dem mein Mantel Clare von Closet Case entstanden ist.
Da  die Anzahl der Teilnehmerinnen am WMSA überschaubar war, hatte ich wirklich das Gefühl, wir nähen gemeinsam. Natürlich waren die Kontakte nur virtuell, aber irgenwie kannte man sich dann doch und war  neugierig auf die Entwicklung der anderen Mäntel.
Und beim Weihnachtskleid-Sewalong machte ich die Erfahrung, wie unschätzbar die Ratschläge der anderen Mitnäherinnen waren. Und auch das Mitleid der anderen bei meinen Nähproblemen tat einfach gut. So konnte dieses schöne Kleid entstehen:
Überhaupt habe ich mich ja im letzten Jahr zunehmend  mit dem Vernähen von Webstoffen befasst. Gerne denke ich an meinen Schnittkonstruktionskurs in der Lüneburger Heide zurück und freue mich schon sehr darauf, daß ich dieses Jahr auch wieder  einen Kurs bei Peggy besuchen werde.
Soweit mein Jahresrückblick 2016, vielleicht etwas zu kurz gefaßt, aber schließlich blicke ich auch nur auf ein halbes Jahr Blogvergangenheit zurück!
Aber was ist denn jetzt mein Lieblingsteil 2016? Diese Frage kann ich nicht wirklich beantworten, da ich immer das,was ich gerade nähe, als Lieblingsteil ansehe (oder auch das, was ich als nächstes nähen will...). Die meisten Schnitte habe ich nur einmal genäht, weil ich immer so unglaublich neugierig auf neue Schnitte bin, vielleicht ein Nähverhalten, was ich in diesem Jahr mal überdenken sollte...
 Und am meisten getragen habe ich sicher die zahllosen T-Shirts und Sweatshirts, die mich treu im Alltag begleiten, aber sicher den Weg auf den Blog nicht schaffen werden. Teilweise sind sie auch schon älter und stammen noch aus meiner Nähanfangszeit. Mit vielen verbinde ich Erinnerungen ("ach, das war ja der Stoff vom Stoffmarktbesuch, so ein Fehlkauf damals!"  "was habe ich hier mit der Streifenanpassunge gekämpft, und leider verloren..."), das sind dann so die kleinen Freuden im Alltag, wenn ich die Dinger trage.
Damit dieser MMM-Beitrag nicht ganz lieblingsstücklos bleibt, möchte ich hier -stellvertretend für Shirts und Sweats- ein Sweatshirtkleid zeigen, das Anfang 2016 entstanden ist, also lange bevor ich angefangen habe zu bloggen. Ein bekannter und beliebter Schnitt, Frau Fannie von schnittreif.
 Dieses Kleid trägt sich wirklich genau so bequem wie ein Sweatshirt und ist dabei um einiges schicker. Genäht habe ich Grösse S und nichts geändert.
Mit Frau Fannie ist man eigentlich immer richtig angezogen, sei es für Fahrradtouren, Shopping, Streichquartettspielen, Hausarbeit, Chillen...die Liste ist beliebig verlängerbar.

Das Geheimnis dieses Schnittes ist vermutlich ein sehr klassische Schnittführung, dabei aber aus dehnbarem Stoff, und dann zwei bequeme Taschen, das kann alles nur ein Lieblingskleid werden.

Vermutlich könnte ich die Paßform noch optimieren, das Rückenteil ist etwas zu lang. Aber muß ein Kleid aus einem dehnbaren Stoff immer hauteng sitzen? Ich denke nicht!
Der Stoff ist ein kuscheliger melierter Sweat, der aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen die Bezeichnung Vintage-Sweat trägt. Aber egal, er ist in Bioqualität, was meine Freude an diesem Kleid komplett macht.

Ja, dieses Kleid ist wirklich ein Lieblingsstück, und so reihe ich mich damit gerne in die Reihe der gutangezogenen Frauen (mit oder ohne Lieblingsteil) des MMM ein!